Artemisia vulgaris - der Beifuß


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Weitere Namen sind Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Weiberkraut, Wilder Wermut.

Beifuß ist als "Unkraut" in ganz Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. Diese #Heilpflanze wächst bevorzugt an Wegrändern, Zäunen, Schutthalden und Böschungen. Der Beifuß wird bis zu 1,5 m hoch und hat gelbliche oder rötliche Blüten, die traubenähnlich angeordnet sind. Der Beifuß wird auch als Mutter aller Kräuter bezeichnet. Man unterstellte ihn dem Schutz der griechischen Göttinnen Artemis und Diana, in Ägypten der Isis. Sie galt bis ins Mittelalter als Frauenpflanze, die die Menstruation hervorruft und Einfluß auf alle möglichen Leiden haben sollte und bei Geburten eingesetzt wurde. Beifuß bringt Linderung bei krampfartigen Unterleibsschmerzen und Steinleiden. Darum wurde er auch als Schoßwurz bezeichnet. Beifuß wirkt verdauungsfördernd, wirkt aber schwächer als Wermut. Vielen Menschen ist Wermut zu bitter, alternativ kann man auf Beifuß zurückgreifen. Bei fettreichem Essen hilft der Beifuß bei der Verdauung. Zur klassischen Weihnachtsgans gehört der Beifuß. Der Beifuß galt als teufels- und dämonenaustreibend. Kein Schamane kam früher ohne dieses Kraut aus. Die Jahrtausende alte Verwendung als rituelles Räucherwerk hat in unseren Breitengraden jedoch an Bedeutung verloren. Im Laufe der Christianisierung geriet er bei uns mehr und mehr in Vergessenheit und der Weihrauch trat an seine Stelle.

In Asien hingegen erfährt der Weihrauch immer noch eine sehr hohe Wertschätzung.


Bei der Moxabehandlung ist sie ein wesentlicher Bestandteil. Die Moxabehandlung ist eine der 5 Säulen der TCM. Sie findet auch in meiner Praxis großen Anklang. Die Sachsen verehrten den Beifuß als schützende und heilige Pflanze Wotans. Die Römer bauten entlang ihrer Heerstraßen Beifuß an, damit Reisende und Soldaten leicht auf sie zurückgreifen und deren Heilwirkung für sich nutzen konnten. Die Pflanze wurde um die Füsse gebunden und sollte gegen Erschöpfung und müde Füsse helfen. Daher rührt wohl der Name. Der angelsächsische Zaubersegen lautet wie folgt:


"Erinnere dich, Beifuss, was du verkündest, was du anordnetest in feierlicher Kundgebung. Una heisst du, das älteste der Kräuter. Du hast Macht gegen 3 und gegen 30, Du hast Macht gegen Gift und Ansteckung, Du hast Macht gegen das Übel, das über das Land dahinfährt".



Angelika Lex

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