Blutegel-Behandlung

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Hirudo fotografiert von Angelika Lex Heilpraktikerin in Falkensee

Leberreinigung mit Blutegeln


Bei immer wiederkehrenden Infekten, bei Allergien, Unverträglichkeiten von Speisen, sollte man immer auch an die Leber denken. Bei jeder Art von Augenerkrankungen sollte immer auch die Leber mit behandelt werden. Hierzu bieten sich die kleinen Helfer bestens an. Die wichtigste Pflanze für die Leber ist übrigens die #Mariendistel. Auch Depressionen können von einer kranken Leber ausgehen. Eine intensive Form der Leberreinigung ist das Ansetzen von Blutegeln im Bereich des rechten Rippenbogens. Die meisten Patienten berichten nach der Behandlung von einer ungewohnten geistigen Klarheit. Da viele Medikamente belastend auf die Leber wirken und sich somit Ablagerungen z.B. im Gehirn bilden, kann es zu degenerativen Erkrankungen, wie z.B. Alzheimer kommen. Medikamente, wie Blutverdünner, Magensäureblocker, die Antibabypille, die Hormonspirale oder auch die Hormonspritzen wirken sich belastend auf die Leber aus.


Eine Leberreinigung sollte möglichst bei abnehmendem Mond durchgeführt werden.

Blutegel - fotografiert von Angelika Lex - Heilpraktikerin in Falkensee

Speziell abgestimmte #pflanzliche Arzneien und/oder individuell zusammengestellte Heiltees unterstützen diesen Vorgang positiv. Eine Leberreinigung mit Blutegeln sollte ca. 2 bis 4 mal im Jahr durchgeführt werden.


Die #Blutegel-Therapie ist ein Ausleitungs-Verfahren. Diese Therapieform ist in Europa erstmalig um 200 v. Christus erwähnt. Die Anwendung setzte sich über das Mittelalter bis zur Neuzeit hin durch. Da in Frankreich im 18. Jahrhundert bis zu 100 Millionen Egel verwendet wurden, hat man diese Methode zu Recht auch als Vampirismus bezeichnet. Die Blutegel-Therapie erfreut sich heute in der Naturheilkunde, auch in der Chirurgie, großer Beliebtheit.


Der Blutegel ist ca. 2 bis 4 cm groß und mit dem Regenwurm verwandt. Egel leben im Süßwasser. Sie haben drei Kiefer, die mit scharfen Zähnen besetzt sind. Darum hat die Bisswunde die Form eines dreistrahligen Sterns. Blutegel werden in speziellen Farmen für Therapiezwecke gezüchtet. Sie müssen nach der Behandlung entsorgt werden, um eine Übertragung von Infektionskrankheiten zu verhindern. Sie werden also nur ein einziges Mal angesetzt. Man kann allerdings aus dem Patientenblut keine Bakterien und Viren im Egel nachweisen. Das Infektionsschutzgesetz schreibt diese Reglung aber dennoch vor.


Der Egel produziert Hirudin. Dieser Stoff wirkt gerinnungshemmend, antithrombotisch und lymphstrombeschleuningend. Weitere Blutegelwirkstoffe haben durchblutungsfördernde Eigenschaften. Bei der Blutegel-Therapie kommt es zu ca. 10 ml Blutverlust pro Egel. Die mehrere Stunden andauernde Nachblutung beträgt ca. 20 bis 40 ml Blutverlust. Man hat bei dieser Therapieform die Wirkung einer sehr sanften und langsamen Aderlasses. Es werden vor allem Toxine und Stoffwechselschlacken ausgeleitet.


Die #Blutegeltherapie

  • regt den Blut- und Lymphstrom an

  • wirkt blutreinigend, entstauend und entgiftend

  • hemmt die Blutgerinnung

  • wirkt entzündungshemmend

  • lindert Schmerzen

  • wirkt antidepressiv

  • beugt Thrombose vor

  • regt Neubildung des Blutes an

  • trainiert das Knochenmark

Hauptindikationen

  • Arthrose, vor allem der Knie, Hüfte, Schultern und Hände

  • alle Gelenkerkrankungen

  • Sehnenscheidenentzündung

  • Katarakt (grauer Star)

  • chronisches Glaukom (grüner Star)

  • rheumatische Erkrankungen

  • Sportverletzungen

  • Gichtanfall

  • chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlen)

  • chronische Otitis media (Mittelohr-Entzündung)

  • Hautunreinheiten

  • Furunkel und Karbunkel

  • venöse Erkrankungen

  • Krampfadern, Venenentzündung, offene Beine, Hämorrhoiden

  • Menstruations- und Wechseljahrs-Beschwerden

  • verklebte Eileiter

  • Migräne

  • Bluthochdruck

  • u.v.m.

Kontraindikationen:

Für Patienten, die blutverdünnende Medikament einnehmen müssen sowie bei massiven Lebererkrankungen darf keine Blutegel-Therapie durchgeführt werden. Bei Diabetes mel. besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. Des weiteren ist bei arterieller Verschlusskrankheit sowie kurz vor und nach einer Operation von einer Blutegel-Therapie Abstand zu nehmen.

Manche Patienten reagieren allergisch auf das Hirudin. Es stehen homöopathische Arzneien zur Verfügung, sollte eine solche Allergie auftreten.


Wichtig:

Bei einer Blutegel-Behandlung muss darauf geachtet werden, dass der Patient keinen Nikotin- oder Alkoholgeruch an sich hat, keinerlei Duftstoffe, wie Parfüm, Öle oder Cremes auf der Haut trägt, keine Antibiotika und keine Cortison-Präparate einnimmt, da die Egel sonst nicht beissen. Vor der Behandlung sollte nicht geraucht werden und wenn möglich, kein Kaffee getrunken werden. Die Egel benötigen Ruhe und Halbdunkel für ihre Arbeit. Es empfiehlt sich, je nach Krankheitsbild das Ansetzen von 2 bis 4 Egeln. Es ist aber durchaus möglich, mehr Egel anzusetzen. Der Egelbiss ist kaum schmerzhaft, in etwa wie ein Insektenstich zu spüren. Sobald der Egel sich festgebissen hat, lässt der Schmerz nach. Ein Egel kann bis zu 2 Stunden und länger festsitzen. Es kann zu einer starken Nachblutung, die bis zu 48 Stunden andauern kann, kommen. Bringen Sie Zeit für diese Behandlung mit. Man wartet dann bis die Tiere von alleine abfallen. Danach wird ein Druckverband angelegt. Wichtig ist, dass nach der Behandlung die Wunde weiter ausbluten darf und die Blutung möglichst nicht gestillt wird. Zurück bleibt eine kleine Narbe. Der Patient sollte sich an diesem Tag nichts mehr vornehmen und ausgiebig ruhen sowie den darauffolgenden Tag keine anstrengenden Arbeiten verrichten und langes Stehen vermeiden. Es kann mitunter mehrere Tage dauern bis die Wirkung des Hirudins einsetzt. Manchmal reicht eine einzige Behandlung aus, um schmerzfrei zu sein. Bei einigen Krankheitsbildern müssen mehrere Behandlungen eingeplant werden. Bei der Blutegelbehandlung handelt es sich um eine sehr individuelle Behandlung, auf die jeder Patient anders reagiert, das Krankheitsbild eine Rolle spielt und ob es sich um eine chronisches oder akutes Geschehen handelt.


Bei Interesse an einer solchen Behandlung bitten wir um rechtzeitige Anmeldung, denn die Blutegel müssen eigens für den Patienten bestellt werden und benötigen dann noch mindestens zwei Tage Ruhe bevor sie ihre Arbeit beginnen können. Es empfiehlt sich eine solche Therapie, wie bei allen Ausleitungs-Vefahren, immer bei abnehmendem Mond durchzuführen, da die Wirkung intensiver ist. Eine Blutegel-Behandlung ist eine sehr aufwändige Therapie.


Erstgespräch/Anamnese: ca. 30 Minuten kosten 50 Euro, 60 Minuten kosten 90,00 Euro.

Die Blutegelbehandlung, incl. 2-4 Egel und Verbandsmaterial, kostet 150 Euro, unabhängig davon, ob an diesem Tag ein oder beide Knie, ein oder beide Handgelenke usw. behandelt werden. Lediglich die mehr benötigten Egel werden in Rechnung gestellt, pro Egel 10 Euro.

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