Taraxacum officinale - Löwenzahn


Löwenzahn - Taraxacum officinale fotografiert von Angelika Lex Heilpraktikerin Falkensee

Man nennt sie auch Bettseicher, Kettenblume, Kuhblume, Laternenblume, Pfaffenblume, Pusteblume, Wiesenlattich und viele mehr. #Löwenzahn nimmt Bezug auf die gezackten oder gezähnten Blätter. Der Löwenzahn wächst in der gesamten nördlichen Hemisphäre. Die Wurzeln ragen tief in die Erde hinein, der Stengel enthält einen weissen Milchsaft, die Blüten sind goldgelb. Die Pflanze zählt zu den Korbblütlern. Verwendung findet die Wurzel mit Kraut. Der Löwenzahn wird im April und Mai gesammelt. Die #Heilpflanze hat einen bitteren Geschmack. Die Einsatzgebiete des Löwenzahnes sind vielfältig. Sie war früher auch als Schönheitsmittel beliebt. Besondere Wirkung wird dem Löwenzahn auf Galle und Leber zugesprochen. In der #TCM, der traditionellen chinesischen Medizin wird ein enger Zusammenhang zwischen der Leber und den Augen gesehen. "Pis en lit" wird die Pflanze in Frankreich genannt, was so viel heisst wie Bettnässer. Der Löwenzahn besitzt nämlich eine entwässernde und auch eine verdauungsfördernde Wirkung. Eine Frühjahrskur, wie z.B. Salat aus den Blättern hergestellt oder das Kraut als Tee hat ausserdem eine blutreinigende Wirkung. Im Mittelalter war die Pflanze so gut wie nicht bekannt. In der #Homöopathie findet sie Verwendung, aber eher in tieferen Potenzen. In der #Phytotherapie nimmt sie einen grossen Stellenwert ein. Viele pflanzliche Medikamente die einen Bezug zur Leber und zum Verdauungstrakt haben enthalten auch Taraxacum.

Angelika Lex

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