Engelwurz (Angelica archangelicae)
- Angelika Lex

- 12. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Schutz & Energie:
Die Engelwurz wird oft als kraftvolle Schutzpflanze angesehen, die negative Energien abwehren kann. Der Legende nach wurde sie von einem Engel gebracht, um die Menschen vor Pest und bösen Kräften zu schützen.
Angstwurz» & Stärke:
Sie gilt als "Angstwurz", die Nerven stärkt, Ängste vertreibt und bei Erschöpfungs-zuständen Licht und Lebenswärme in die Seele bringt. Sie hilft, bei seelischen Ausnahmezuständen wieder Halt zu finden
Verbindung zum Göttlichen:
Aufgrund ihrer enormen Höhe (bis zu 3 Meter) und des Namens (Angelica = Engel) gilt sie als Verbindung zur Engelwelt. Ihr Duft wird als himmlisch und schützend empfunden.
Innere Sonne:
Sie fördert die innere Sonne, Harmonie und Empfindsamkeit.
Schamanische/Rituelle Anwendung:
In Räuchermischungen wird Engelwurz verwendet, um geistige Führung zu suchen, Schutzräume zu schaffen und das Bewusstsein zu erhöhen.
Standhaftigkeit:
Die Pflanze symbolisiert Ausdauer und hilft, den eigenen Platz im Leben zu finden.
Die Bezeichnung „Engelwurz“ bezieht sich in der Regel auf die Arzneipflanze Echte Engelwurz. Ihre Wirkung wird in zwei sehr unterschiedlichen Systemen beschrieben: phytotherapeutisch (pflanzlich, evidenzbasiert) und homöopathisch (nach dem Ähnlichkeitsprinzip, stark verdünnt).
Pflanzliche (phytotherapeutische) Wirkung
In der Pflanzenheilkunde nutzt man vor allem die Wurzel (Angelicae radix). Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Bitterstoffe und Cumarine.
Zentrale Wirkungen:
Verdauungsfördernd
→ regt die Magensaft- und Gallensekretion an
→ hilfreich bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen
Krampflösend
→ entspannt die glatte Muskulatur im Magen-Darm-Trakt
Karminativ (blähungstreibend)
→ reduziert Gasbildung im Darm
Leicht antimikrobiell
→ hemmt bestimmte Bakterien und Pilze
Durchblutungsfördernd
→ wird traditionell auch bei „Kältegefühl“ im Magen eingesetzt
Typische Anwendungen:
funktionelle Dyspepsie (Reizmagen)
Blähungen, leichte Magenkrämpfe
Appetitlosigkeit
Homöopathische Anwendung
In der Homöopathie wird Angelica archangelica stark verdünnt (potenziert) eingesetzt. Die Wirkung basiert nicht auf pharmakologisch messbaren Inhaltsstoffen, sondern auf dem Ähnlichkeitsprinzip.
Typische homöopathische Indikationen:
Verdauungsbeschwerden mit nervösem Hintergrund
Schwäche- und Erschöpfungszustände
Erkältungsneigung
Unruhe oder diffuse Angstzustände (je nach Arzneimittelbild)
Charakter des Mittels (Arzneimittelbild):
Beschwerden oft verbunden mit Kälteempfinden
Gefühl von innerer Schwäche
sensible Reaktion auf äußere Einflüsse
Engelwurz ist pflanzlich ein klassisches Bittermittel für die Verdauung mit nachweisbaren Effekten auf Magen und Darm.










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