Vanille (Vanilla planifolia)
- Angelika Lex

- 27. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Vanille ist nicht nur ein beliebtes Gewürz, sondern besitzt auch eine Reihe von gesundheitsfördernden und heilenden Eigenschaften, die sowohl in der Naturheilkunde als auch in der Aromatherapie genutzt werden.
Heilwirkungen und gesundheitliche Vorteile von Vanille
Stimmungsaufhellend und beruhigend
Vanilleduft wirkt angstlösend und entspannend
Der Geruch kann die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin fördern – beides sind „Glückshormone“.
In der Aromatherapie wird Vanilleöl häufig bei Stress, Schlafstörungen und Nervosität eingesetzt.
Vanille kann Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe oder Völlegefühl lindern.
Sie regt die Speichel- und Magensaftproduktion leicht an und fördert so die Verdauung.
Vanille enthält Vanillin, ein starkes Antioxidans, das freie Radikale bindet.
Dadurch kann sie zum Schutz der Zellen und zur Verlangsamung des Alterungsprozesses beitragen.
Vanillin zeigt in Studien entzündungshemmende und leicht schmerzstillende Eigenschaften.
Es kann z. B. bei leichten Gelenkbeschwerden oder Hautreizungen hilfreich sein.
Vanilleextrakte hemmen das Wachstum bestimmter Bakterien und Pilze, was sie zu einem milden natürlichen Antiseptikum macht.
In der Hautpflege wird sie deshalb manchmal bei unreiner Haut verwendet.
Schon seit Jahrhunderten gilt Vanille als natürliches Aphrodisiakum.
Ihr warmer, süßer Duft soll Lust und Sinnlichkeit fördern und entspannend wirken.
Anwendungsformen
Vanilleöl (ätherisches Öl): zur Aromatherapie oder als Zusatz in Massageölen.
Vanilleextrakt oder Schoten: zum Verfeinern von Speisen, die zugleich Körper und Geist beruhigen.
Vanilletee: aus der Schote gekocht, wirkt wohltuend auf Magen und Nerven.
Kosmetisch: in Cremes oder Badezusätzen zur Entspannung und Hautpflege.
Hinweise
Echte Vanille ist unbedenklich, während synthetisches Vanillin (z. B. in künstlichem Vanillezucker) keine oder nur schwache Heilwirkung hat.
Menschen mit Allergien sollten vorsichtig sein, da Vanillin in hohen Dosen Hautreizungen verursachen kann.
Schwangere sollten ätherische Öle nur nach Rücksprache mit einer Fachperson anwenden.










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