Calendula officinales - Ringelblume


Ringelblume Calendula officinalis fotografiert von Angelika Lex Heilpraktikerin in Falkensee

Andere Namen dieser #Heilpflanze sind Fallblume, Feminell, Goldblume, Ringelrose, Sonnenwendblume, Totenblume, Warzenblume oder Wucherblume. Bei den Azteken war die Ringelblume das Symbol der Liebesgöttin Xochiquetzal. Diese Göttin war die Schutzherrin der Ehe sowie der Huren. Ihr unterstanden die Tätigkeiten des Spinnens und Webens und der Tanz. Sie stand auch für Veränderung und anhand der Ringelblume lehrte sie ihrem Volk die Botschaft vom ewigen Kreislauf des Lebens. Den Aztekinnen wurde so der Fluss des unendlichen Lebens und der Verbundenheit aller Dinge untereinander vermittelt. Mit ihrer unglaublichen Vegetationskraft war die Ringelblume dafür ein ideales Symbol. Aufgrund ihres schnellen Wachstums trägt sie zu Recht auch den Beinamen "Wucherblume". Xochiquetzal schätzte besonders Frauen, die alleine lebten, denn sie lehrte sie die Kraft und Schönheit ihrer eigenen Sinnlichkeit.


Die Calendula wird im englischen und südslawischen Volksglauben als Liebesmittel verwandt. In der christlichen Symbolik gilt die Ringelblume als Sinnbild der Erlösung nach dem Tod und als Zeichen ewigen Lebens gleich der Sonne, die jeden Morgen aufs Neue erblüht. Die Bedeutung als Blume des Todes besitzt die Ringelblume auch in Mexiko. Dort glaubte man sie sei aus dem Blut der durch die spanischen Eroberer erschlagenen Indianer entstanden.

Calendula bedeutet im Lateinischen der "Monatserste". In diesem Namen wird eine Verbindung zwischen der Pflanze und meteorologischen Bedingungen geknüpft und damit auch zum Kalender. Die sonnengleiche Ringelblume vollzieht den Lauf der Sonne mit ihren Blüten nach. Mit Anbruch des Tages öffnet sie ihre Blüten und verschließt sie, sobald die Sonne untergeht. Zeigen sich die Blüten morgens geschlossen, ist schlechtes Wetter im Anzug. Bei geöffneten Blüten wird es ein schöner Tag.

Geerntet werden die entfalteten Blüten der Ringelblume. Die Blüte dauert von Juni bis Oktober. Der Geruch der Blüten ist schwach, der Geschmack bitter und etwas salzig.

Auch in der #Homöopathie findet sie häufig Verwendung.

Angelika Lex

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