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Dill (Anethum graveolens)

  • Autorenbild: Angelika Lex
    Angelika Lex
  • 25. Aug. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Foto: Pixabay artellliii72
Foto: Pixabay artellliii72

Dill (Anethum graveolens) ist nicht nur ein beliebtes Küchenkraut, sondern wird auch seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt. Seine Heilwirkung beruht vor allem auf den ätherischen Ölen (Carvon, Limonen, Dillapiol), Flavonoiden und Mineralstoffen.


Heilwirkung

  • Verdauungsfördernd: wirkt krampflösend auf Magen und Darm, hilft bei Blähungen, Völlegefühl und leichten Magenkrämpfen.

  • Beruhigend: kann nervöse Unruhe lindern und leichte Schlafstörungen verbessern.

  • Milchbildungsfördernd: traditionell in der Stillzeit zur Unterstützung der Milchsekretion genutzt (ähnlich wie Fenchel und Anis).

  • Antibakteriell: die ätherischen Öle wirken hemmend auf das Wachstum bestimmter Bakterien und Pilze.

  • Atemwege: Dilltee oder Dillöl kann bei leichten Erkältungen und Husten lindernd wirken.

  • Harntreibend: unterstützt die Ausscheidung über die Nieren, hilfreich bei leichten Wasseransammlungen.


Anwendungsformen:

  • Dilltee aus Samen oder Kraut: bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen oder Schlafproblemen.

  • Dillöl (ätherisch): äußerlich (verdünnt!) zur Massage bei Koliken oder innerlich in sehr geringer Dosierung als Verdauungshilfe.

  • Küchengebrauch: in Speisen fördert Dill ebenfalls die Bekömmlichkeit von fettreichen Gerichten.


Hinweis:

  • Dill ist in normalen Mengen als Gewürz unbedenklich.

  • Hochkonzentriertes Dillöl sollte nicht unverdünnt angewendet werden und ist in der Schwangerschaft kontraindiziert.


In der Homöopathie spielt dieses Kraut keine Rolle.

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