Trauerarbeit Teil 2


Zur Trauerarbeit gehört es auch, sich bewusst zu machen, dass mancher unserer Lieben noch nicht ins Licht gefunden hat und meist in der Astralwelt festhängt. Früher nannte man die sogenannten unruhigen Seelen auch Wiedergänger.


Der Tod ist lediglich eine Veränderung der Daseinsform. Das Seelengefährt ist nicht mehr vorhanden und somit brauchen manche Seelen, vor allem Menschen, die diversen Süchten anhingen, einen Wirt. Sie klammern sich in ihrer Verzweiflung an ihn, da sie selbst nicht in der Lage sind weiterzugehen. Das sind oft die nächsten Angehörigen. Da der Mensch ungerne Veränderung in Kauf nimmt, klammert er sich dann an den Partner oder die Kinder usw. Das geschieht natürlich auch noch aus anderen Gründen, wie übermässiger Trauer, großer Liebe oder immensem Hass. Die Mutter oder der Vater kann das Kind nicht zurück lassen oder der Besitz hindert den Verstorbenen daran zu gehen. Es kommt auch vor, dass noch Verstrickungen aus anderen Leben aufgelöst werden müssen. Es gibt viele Gründe für eine Anhaftung. Ein Hauptgrund ist meistens, dass die Menschen glauben, dass es mit dem Tod zu Ende ist. Das führt dazu, dass Seelen, die ihr Gefährt verloren haben, hilflos in der Gegend herumgeistern und nicht wissen, was mit Ihnen geschehen ist. Bei einem tödlichen Unfall oder einem unnatürlichen Tod beispielsweise wird die Seele zu schnell aus dem Körper herauskatapultiert, so dass derjenige noch gar nicht begriffen hat, dass er tot ist.


Ich empfehle hierzu meinen Vortrag Seelenlogik sowie den homöopathischen Vortrag zu Thuja occidentalis.


Nachfolgend einige Sätze zur Nacharbeit oder Vorbereitung zu einer Aufstellung oder auch als Eigentherapie durchführbar. Bitte dazu auch Teil 1 der Trauerarbeit mit einbeziehen.


"Lieber Hermann, Otto, liebe Mama oder lieber Papa, oder wer auch immer. Ich weiß dass du da bist. Du bist bereits gestorben an der Krankheit X am …………….in............... und beerdigt auf dem Friedhof X…………….. Wir schreiben jetzt das Jahr 2021. Du hast den Weg ins Licht noch nicht gefunden. Du bist bei mir, befindest dich in meiner Aura und belastest mein Energiesystem. Du bereitest mir Kraftlosigkeit, Krankheit und Schmerz. (Man muss dies meist öfters laut sprechen, der Verstorbene begreift das sonst nicht. Man muß es ihm wie einem Kind immer wieder erklären.) Du brauchst dich nicht mehr mit Schmerzen, Ängsten oder Panikattacken bei mir bemerkbar machen. Ich lasse dich jetzt in Frieden ziehen und schaue freundlich auf Dich. Schau auch du bitte freundlich auf mich, wenn ich aufhöre dein Leid zu tragen. Hab keine Angst, dir wird nichts geschehen. Du wirst frei sein und kannst dann irgendwann neu inkarnieren. Ich habe dir einen Engel (oder was auch immer für dich am besten passt) mitgebracht, der dich zu Gott (ins Licht) führen wird. Bei mir ist kein Platz mehr für dich. Ich brauche meine Kraft für mich alleine (vor allem wichtig, wenn man an einer schweren Krankheit leidet, die man meistens für ein Familienmitglied trägt). Du bist schon tot, doch ich lebe, irgendwann da komme ich auch. Dann sehen wir uns wieder. Noch bleibe ich auf der Erde, dir zu Ehren, liebe Mama usw., damit dein Schicksal nicht umsonst war. Ich segne dich mit meiner göttlichen Liebe. (Nach jedem Satz hineinspüren, wie es sich anfühlt). Die Sätze so oft sprechen bis es leichter wird. Wenn du der Meinung bist, dass es sich um mehrere Familienmitglieder handelt, dann bitte nur mit jedem Einzelnen diese Arbeit durchführen. Lass genügend Zeit zwischen den Arbeiten.


Diese Sätze bitte nicht bei den eigenen Kindern anwenden. Da die Kinder für die Eltern tragen, ist das nur in der Weise - wie oben beschrieben - möglich. Eine Mutter oder ein Vater trägt nicht das Leid des Kindes in sich, sondern die Energien werden von oben nach unten verteilt, also immer an die Nachfolgenden.


Sollten Sie alleine nicht weiterkommen, senden Sie mir bitte Ihre Kontaktdaten unter Angabe Ihres Problems an info@angelika-lex.de. Ich mache Ihnen dann gerne ein Angebot. Bitte sehen Sie von Telefonanrufen ab, da ich zu meinem eigenen Schutz keine Telefonate mit Menschen führe, die möglicherweise an einer Besetzung leiden. Ich mache keine Fernbehandlungen und führe auch keine Bereinigung durch. Diese Arbeit erfordert einen Eigenprozess, der nicht mit sogenannten Clearings zu beheben ist.




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